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Häufige Fragen, gute Zusammenarbeit und allgemeine Infos

  1. Wie erfolgt die Auftragsübermittlung?

  2. Welche Grundsätze gelten für die Auftragsdurchführung?

  3. Ist der Nebenverdienst Einkommenssteuerpflichtig?

  4. Wie erfolgt die Veranlagung beim Finanzamt?

  5. Wie lange dauert ein Auftrag?

  6. Wie werden die Aufträge bezahlt?

  7. Was passiert, wenn ich einen Auftrag nicht rechtzeitig erledigen kann?

  8. Ist die Tätigkeit ein Vollzeitjob?

 

1. Wie erfolgt die Auftragsübermittlung?

Sie werden von uns grundsätzlich per eMail, telefonisch oder auch schriftlich kontaktiert, wenn wir Ihnen einen Auftrag in Ihrer Nähe anbieten können. Manchmal werden wir Ihnen per Telefon noch einige Fragen stellen oder Sie per eMail bitten, uns noch weitere Angaben zu machen, um im Interesse der Auftraggeber exakt die passenden Tester zu finden und/ oder eine mögliche Befangenheit Ihrerseits auszuschließen. Erst dann können wir Ihnen Objekt und Ort für den Auftrag bekanntgeben und Sie über Aufgabenstellung und Honorierung informieren. Selbstverständlich können Sie Aufträge immer ablehnen; Sie brauchen nicht zu befürchten, dass dies Einfluss auf die Berücksichtigung Ihrer Person bei künftigen Aufträgen hätte. Teilnehmern an einem Projekt richten wir in aller Regel einen eigenen Online Tester-Arbeitsplatz auf unserem Webserver ein, in dem sich alle Informationen, Aufgaben etc. zum jeweiligen Projekt finden.

2. Welche Grundsätze gelten für die Auftragsdurchführung?

Bei Auftragsannahme durch Sie erhalten Sie eine Einweisung mit exakten Richtlinien zur Auftragsdurchführung. Entscheidend sind immer Genauigkeit und Pünktlichkeit – wir können Sie nur dann honorieren, wenn Ihre Berichte exakt den Testvorgaben entsprechen und innerhalb der Zeitvorgaben bei uns eingehen.

3. Ist der Nebenverdienst Einkommenssteuerpflichtig?

Den aktuellen Stand finden Sie auf Webseite des Bundesministeriums für Finanzen –
https://www.bmf.gv.at/themen/steuern/arbeitnehmerinnenveranlagung/dienstvertrag-freier-dienstvertrag-werkvertrag/est-freier-dienstvertrag-oder-werkvertrag.html

Steuerfreier Betrag von EURO 730,-
(Veranlagungsfreigrenze) Liegt das Zusatzeinkommen unter EURO 730,- jährlich, so ist das Zusatzeinkommen steuerfrei (Achtung: gilt, weil Zusatzeinkommen mit Servicetest kein Dienstverhältnis ist). Liegt es zwischen EURO 730,- und EURO 1.460,-, so vermindert sich die Bemessung für die Versteuerung um den Differenzbetrag zu EURO 1.460,- (z.B. Gewinn = EURO 1.360; Bemessung für Nachversteuerung = 1.360,- – 100,- = 1.260,-). Ab einem Gewinn von EURO 1.460,- wird der volle Betrag versteuert.

Gleichzeitig mehrere Bezüge
Vom Finanzamt werden alle Bezüge vom 1.1. bis 31.12. eines jeden Jahres zusammengezählt und dem Einkommensteuertarif unterworfen. Bei mehreren Dienstverhältnissen, Pensionsbezug und Dienstverhältnis, Dienstverhältnis und selbständigen Einkünften, Pensionsbezug und selbständigen Einkünften (also bei Kombinationen mit zumindest einer unselbständigen Tätigkeit) errechnet sich die Nachzahlung ans Finanzamt so, indem die durch das Einkommen erreichte Progressionsstufe auf das Zusatzeinkommen angewendet wird. Beispiel: Jemand hat ein Dienstverhältnis mit monatlich Brutto EURO 1.500,-, nebenbei eine geringfügige Beschäftigung mit monatlich EURO 301,54. Ans Finanzamt müssen ca. ein Drittel von EURO 301,54 (d.h. ca. EURO 100,- monatlich = EURO 1.200,- jährlich) bezahlt werden (Nachzahlung an die Gebietskrankenkasse 14,15 % vom geringfügigen Einkommen! Bei mehreren Dienstverhältnissen gleichzeitig wird die bereits vom Zusatzeinkommen entrichtete (bereits abgezogene) Lohnsteuer auf die Nachzahlung angerechnet.

Oben angegebene Daten sind vom Stand 2020 – nicht rechtsverbindlich

4. Wie erfolgt die Veranlagung beim Finanzamt?

Pflichtveranlagung

Veranlagung“ bedeutet, eine Arbeitnehmerveranlagung bzw. Steuererklärung abzugeben.
Wenn im Einkommen lohnsteuerpflichtige Einkünfte enthalten sind, dann ist der Steuerpflichtige unter folgenden Voraussetzungen zwingend zu veranlagen:

  • wenn im Kalenderjahr zumindest zeitweise gleichzeitig 2 oder mehrere lohnsteuerpflichtige Einkünfte (also 2 Dienstverhältnisse oder DV + Pension) bezogen worden sind
  • wenn andere Einkünfte (nicht Einkünfte aus einem Dienstverhältnis) von mehr als EURO 730,- vorliegen
  • wenn der Alleinverdiener- oder Alleinerzieherabsetzbetrag zugeflossen ist, die Voraussetzungen dafür aber nicht vorlagen
  • wenn ein Freibetragsbescheid beim Arbeitgeber abgegeben worden ist
  • wenn Krankengeld von der Krankenkasse bezogen wurde
  • bei Auszahlung einer Unfallrente bei Vorliegen anderer lohnsteuerpflichtiger Einkünfte
  • bei Auszahlung von Bezügen aus dem Insolvenz-Ausfallgeld-Fonds (und bei Vorliegen anderer lohnsteuerpflichtiger Bezüge):
    Insolvenz-Ausfallgelder werden ab 1.1.2001 bei der Auszahlung so versteuert, dass 20 % steuerfrei belassen werden und von den restlichen vier Fünftel 15 % Lohnsteuer abgezogen werden.

Bei einer Veranlagung wird nun die gesamte Jahreseinkommensteuer laut ESt-Tarif neu berechnet und die 15 % bereits abgezogene Lohnsteuer angerechnet (die 20 % Steuerfreiheit bleiben bei einer Veranlagung erhalten). Je nach Höhe der übrigen Einkünfte kann sich eine Gutschrift oder Nachzahlung ans Finanzamt ergeben.
Eine Arbeitnehmerveranlagung bzw. Steuererklärung ist allerdings bei den oben angeführten ersten drei Voraussetzungen nur dann abzugeben, wenn das zu versteuernde Jahreseinkommen (also ohne 13.und14. Bezug) EUR 8.720 übersteigt.
Wenn im Einkommen keine lohnsteuerpflichtigen Einkünfte enthalten sind (also nur selbständige Einkünfte oder Mieteinkünfte), dann ist eine Steuererklärung abzugeben, wenn das Einkommen mehr als EUR 6.975,- betragen hat. Eine Steuererklärung ist auch immer dann abzugeben, wenn man vom Finanzamt dazu aufgefordert wird.

Freiwillige Veranlagung

Eine Arbeitnehmerveranlagung oder Steuererklärung kann auch freiwillig abgegeben werden. Dies ist dann sinnvoll, wenn bei der Neuberechnung der Einkommensteuer bei der Veranlagung eine Gutschrift erwartet werden kann.
Eine Gutschrift kann sich ergeben, wenn jemand Freibeträge (Sonderausgaben, Werbungskosten, außergewöhnliche Belastungen) oder z.B. den Alleinverdiener-/Alleinerzieher-absetzbetrag geltend machen will und diesen nicht schon beim Arbeitgeber beantragt hat. Weiters, wenn jemand während des Jahres unterschiedlich hohe Einkünfte hatte oder sich eine Negativsteuer (z.B. Lehrling) ergibt.
Jede freiwillige Veranlagung kann innerhalb eines Monats nach Bescheidzustellung im Wege der Berufung wiederum zurückgezogen werden (der Bescheid wird hiermit auf Null gestellt).

5. Wie lange dauert ein Auftrag?

Das hängt von der Art des Testauftrages ab. Manchmal ist der eigentliche Auftrag in 20 Minuten oder weniger „erledigt“, in andren Fällen in 3 Stunden. Das gesamte Projekt hingegen kann sich über Wochen oder sogar Monate erstrecken.

6. Wie werden die Aufträge bezahlt?

Der genaue Betrag hängt von der Art des Einsatzes ab. Pro Besuch kann dies bei sehr einfachen Testeinsätzen EUR 20,- bis 25,- sein, in anderen Fällen weit mehr. Zusätzlich behalten unsere Tester oft die eingekauften Waren, deren Kaufpreis gegen Vorlage der Quittungen erstattet wird. Auch hier sind Ausnahmen möglich, z. B. beim Kauf hochwertiger Güter oder etwa bei der Inanspruchnahme bestimmter Dienstleistungen wie ein Testbesuch in einem Hotel. Je nach Projekt, werden Reisekosten, Eintrittsgelder und sonstige Spesen erstattet.

7. Was passiert, wenn ich einen Auftrag nicht rechtzeitig erledigen kann?

Natürlich kann es Situationen geben, in denen es Ihnen nicht möglich ist, einen Auftrag rechtzeitig auszuführen. Dann erwarten wir allerdings eine Mitteilung so früh wie möglich vor dem Termin, um umdisponieren zu können!

8. Ist die Tätigkeit als Tester ein Vollzeitjob?

Nein! Es ist eine abwechslungs- und lehrreiche Nebenbeschäftigung, aber eben ein Nebenjob. Von dieser Tätigkeit können freie Mitarbeiter Ihren Lebensunterhalt nicht bestreiten.

Noch offene Fragen?
Dann rufen Sie uns gerne an: ++43 (0)316 42 60 69